STB Leichtathletik Leistungssport

Der STB Leichtathletik ist ein nationaler Spitzenverein der Leichtathletik und setzt sich für fairen und dopingfreien Spitzensport ein. Unsere Athletinnen und Athleten werden durch gut ausgebildete Trainerinnen und Trainer individuell anhand einer gemeinsamen Zielsetzung betreut und gefördert. Im Leistungssport Ranking von Swiss Athletics befindet sich der STB Leichtathletik schweizweit an zweiter Stelle und ist damit ein "Top Performer Verein". 

Athlet:innen

Wer sind die nationalen und internationalen Aushängeschilder des STB Leichtathletik? Mehr findest du hier

 

Über uns

Wir fördern und unterstützten unsere Athletinnen und Athleten durch professionelle Trainingsbedingungen und umfassende Betreuung.

Training

Täglich werden in verschiedenen Disziplinen Trainings angeboten. Unsere Heimanlage ist das Stadion Wankdorf.

 


News aus dem Leistungssport

EM- und WM-Limiten und bärenstarker Nachwuchs

Aarno Liebl lief in Nizza über 1500m eine Zeit von 3:47,18 und erfüllte damit die U20-WM Limite!

 

Auch an den Nachwuchs-Regionenmeisterschaften Westschweiz wurden bärenstarke Resultate erzielt. Jules Nauer brillierte über die 110m Hürden mit einer neuen PB und die Limite für die U18EM. Für diese Leistung durfte er sich die Silbermedaille umhängen lassen.

 

Hier die weiteren erfreulichen Leistungen des STB Nachwuchses:

 

1. Rang Diskuswurf U18, Tina Walther, 43.85 (PB und erneute U18-EM Limite und U18 STB Rekord)

1. Rang Speerwurf U18, Laura Brechbühl, 41.03 (PB)

2. Rang Speerwurf U14, Xeno Weibel, 37.81 

2. Rang Diskuswurf U18, Mar Simón Carreño, 38.98

2. Rang 110m Hürden U18, Jules Nauer, 14,40 (PB und U18-EM Limite)

2. Rang 100m Hürden U16, Fynn Ruch, 13,87 (PB)

3. Rang 400m U18, Emil Thétaz, 52,62 (PB)

3. Rang Hochsprung U18, Emil Thétaz, 1.79 (PB)

3. Rang Dreisprung U18, Anastacia Reid, 11.43 (PB)

3. Rang 2000m U16, Zoé Danielle Dreyer, 6:50,36 

3. Rang 2000m U14, Océane Spicher, 7:08,54 (PB)

3. Rang 80m Hürden U14, Xeno Weibel, 12,74

 

4. Rang 200m U18, Linn von Allmen, 26,71

4. Rang Speerwurf U18, Mira Tüscher, 34.37  (PB)

4. Rang 100m Hürden U18, Ayleen Marti, 15,19

4. Rang 600m U14, Franca Catucci, 1:44,00 (PB)

5. Rang Hochsprung U14, Xeno Weibel, 1.48 (PB)

5. Rang Hochsprung U18, Anastacia Reid, 1.58

5. Rang Weitsprung U18, Anastacia Reid, 5.14

5. Rang Stabhochsprung U18, Emil Thétaz, 3.20

5. Rang Diskuswurf U18, Mateus Koncilja, 25.73

6. Rang 600m U16, Meret Rüdt, 1:40,78

6. Rang 600m U14, Emma Siegrist, 1:44,65

6. Rang 600m U14, Frederic Billau, 1:51,60

6. Rang 1500m U18, Luana Rentschler, 5:08,46

7. Rang Weitsprung U18, Ayleen Marti, 5.12

7. Rang Kugelstoss U18, Mar Simón Carreño, 10.18 

8. Rang Kugelstoss U18, Mateus Koncilja, 10.38

8. Rang Speerwurf U18, Mateus Koncilja, 33.77

8.Rang 2000m U14, Jacques-Eliott Vauthier, 7:08,66 (PB)

 

Herzliche Gratulation allen gestarteten Athlet:innen zu den guten Leistungen!

 

Fotos: Daniel Werthmüller

 

 

Titelverteidigung geglückt - Europameisterin Mujinga Kambundji

Gold im 200-m-Final an der EM in Rom! Mujinga Kambundji fügt ihrem eindrucksvollen Palmarès am Dienstagabend eine weitere Medaille hinzu. Eine, die ihr besonders viel bedeutet.

Mit ihren knapp 32 Jahren gehört Mujinga Kambundji in der Schweizer Leichtathletik zu den erfahrensten Spitzenathletinnen. Seit der EM 2012 in Helsinki (FIN) hat Mujinga keinen internationalen Freiluft-Grossanlass verpasst. Und nicht nur das: Fast immer schaffte sie es, dann in Bestform zu sein, wenn es zählt. So reiste sie mit dem eindrücklichen Leistungsausweis von acht Medaillen an Welt- und Europameisterschaften an die EM nach Rom.


Nachdem sie seit ihrem Saisonauftakt Mitte April noch nicht an ihre besten Zeiten herangekommen war, zeigte Mujinga in Rom einen phänomenalen Steigerungslauf. 11,09 Sekunden in den 100-m-Halbfinals, 11,15 im Final, dann am Montag 22,52 in den 200-m-Halbfinals. Mit diesen Leistungen kündigte die Titelverteidigerin ihre Ambitionen auf eine EM-Medaille an.

In einem Hitchcock Final nutzte sie ihre Chance und sprintete in 22,49 Sekunden zum Sieg. Damit verteidigte sie ihren Titel, den sie vor zwei Jahren in München (GER) gewonnen hatte um eine Hundertstelsekunde gegen die Britin Daryll Neita (22,50). 

Insbesondere angesichts des bisherigen Saisonverlaufs ist ihre Freude über diese neuerliche Spitzenklassierung (ihre insgesamt vierte Medaille an einer Freiluft-EM nach je einmal Gold, Silber und Bronze) umso grösser. Nun kann sie sich voll auf das zweite grosse Saisonhighlight fokussieren: die Olympischen Spiele in Paris (FRA), wo die Leichtathletik-Wettkämpfe zwischen dem 1. und 11. August 2024 im Programm stehen. Dort wird sie dann auch der 4×100-m-Nationalstaffel wieder zur Verfügung stehen.


Nach fünf von sechs Wettkampftagen hat die Delegation von Swiss Athletics nun schon acht Medaillen gewonnen! 

 

Fotos: athletix.ch

 

Silber für Ditaji Kambundji

Dieser Abend an der EM in Rom (ITA) geht in die Schweizer Leichtathletikgeschichte ein: Innert 60 Minuten gewannen Simon Ehammer, Jason Joseph und Dominic Lobalu Bronze und Ditaji Kambundji Silber. Damit sorgten sie für eine Sternstunde, die die Schweizer Leichtathletikfans so schnell nicht vergessen werden!

 

Ditaji war als Führende der europäischen Saisonbestenliste angereist und musste sich schlussendlich einzig der Französin Cyréna Samba-Mayela geschlagen geben, die sensationelle 12,31 Sekunden lief. Ditaji lief nach 12,40 ein, womit sie ihren U23-Europarekord und ihren Schweizer Rekord um 7 Hundertstel verbesserte. Nach Bronze 2022 in München (GER) kann sie sich nun über Silber freuen. Entsprechend gross war ihr Lachen nach dem Rennen.

 

Ramón Wipfli erwischte bei seiner Premiere an einer EM bei den Aktiven eine sehr starke Vorlauf-Serie. Der Lauf war unruhig und es wurde viel geschubst. Nichts desto trotz lief Ramón ein gutes Rennen und belegte mit einer Zeit von 1:47,37 den 6. Rang in seinem Vorlauf. 

 

Mujinga Kambunji zeigte einmal mehr ihre Stärke an einem Grossanlass. Wenn es zählt, ist immer mit ihr zu rechnen. Im 100m Final belegte sie mit 11,15 Sekunden den 8. Rang.

Im Halbfinal über 200m zeigte die Titelverteidigerin mit einer Zeit von 22,52, dass sie zu den Medaillenanwärterinnen gehört und wir dürfen gespannt sein auf den Final. 

 

Die Schweizer Leichtathletik befindet sich im Hoch und mittendrin befinden sich STB Athlet:innen. Vielen Dank an alle Trainer:innen, die diese starken Leistungen möglich machen.

 

Fotos: athletix.ch

 

 

Vorschau Leichtathletik-EM in Rom

An der Leichtathletik-EM in Rom (ITA) vom Freitag, 7. Juni bis Mittwoch, 12. Juni 2024 stehen drei STB Athlet:innen im Einsatz. Hier der Überblick: 

Freitag, 7. Juni

12.20 Uhr: Vorläufe 800 m
Ramón Wipfli

Samstag, 8. Juni

19.50 Uhr: Halbfinals 800 m

Ramón Wipfli

20.12 Uhr: Halbfinal 100 m Hürden
Ditaji Kambundji

22.08 Uhr: Final 100 m Hürden
Ditaji Kambundji

Sonntag, 9. Juni

21.05 Uhr: Halbfinals 100 m
Mujinga Kambundji

22.27 Uhr: Final 800 m
Ramón Wipfli

22.53 Uhr: Final 100 m
Mujinga Kambundji

Montag, 10. Juni

21.05 Uhr: Halbfinals 200 m
Mujinga Kambundji

Dienstag, 11. Juni

22.53 Uhr: Final 200 m
Mujinga Kambundji


Kursive Schrift = wenn Athletin/Athlet eine Runde weiterkommt

Das Schweizer Fernsehen (SRF, RTS und RSI) berichtet täglich umfassend über das Geschehen an der EM und überträgt die Wettkämpfe live. 

Wir wünschen allen Schweizer Athlet:innen und insbesondere allen STBler:innen, viel Erfolg!

3x Silber und 1x Bronze an der Off-Road-EM in Annecy

Der EM-Auftakt mit dem Berglauf Uphill erfolgte bei schwierigen Witterungsbedingungen. Tiefe Temperaturen, Regen und zum Teil sogar Schneefall verlangten den Läuferinnen und Läufern alles ab. Judith Wyder lief ein gutes Rennen und erreichte den 6. Rang. Zusammen mit Selina Burch (11.), Maude Mathys (17.) und Céline Aebi (32.) erreichte sie im Team den 3. Rang.

Am Sonntag endete das Rennen bei nicht mehr so garstigen Wetterbedingungen und mit drei weiteren Medaillen für den STB. Judith Wyder lief ein hervorragendes Rennen und sichert sich mit einer beeindruckenden Willensleistung die Silbermedaille im Berglauf up&down. Die letztjährige WM-Silbermedaillengewinnerin im Trailrunning war während des ganzen Rennens in Tuchfühlung mit den vordersten Positionen. Auf dem letzten Kilometer kämpfte sie sich noch von Position 4 auf den 2. Rang nach vorne. Die Konkurrentinnen auf den Plätzen 3 und 4 erreichten das Ziel lediglich 3 beziehungsweise 6 Sekunden hinter ihr. Judith gelang damit die Bestätigung, dass sie im Berglauf/Trail zu den besten Läuferinnen der Welt gehört.

Grund zur Freude hatte auch Rea Iseli. Auch sie lief ein beeindruckendes Rennen und beendete dieses auf dem hervorragenden 9. Rang. In der Teamwertung belegten Judith und Rea zusammen mit Maude Mathys (10.) und Céline Aebi (28.) den 2. Rang. Ihr Rückstand auf Grossbritannien betrug gerade einmal 1 Punkt.

Bei den gestarteten STB Männern lief es nicht ganz wie erhofft. Ramon Manetsch musste nach einem Sturz das Rennen aufgeben. Dominik Rolli lief im Rennen Berglauf up&down auf den 19. Rang. Zusammen mit Roberto Delorenzi (1.), Nathan Wanner (28.) und Nicolas Kipfmuller (36.) erreichte er in der Teamwertung den 5. Rang. Immer noch ein gute Leistung, die Respekt verdient.

 

Fotos: Yara Burkhalter